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Tonarchiv



Bearbeiterin: Dr. Elisabeth Fendl

Auf über 1200 Tonbändern werden vor allem Interviews mit Heimatvertriebenen und Flüchtlingen aus Südost- und Osteuropa festgehalten. Der Großteil der Aufnahmen stammt aus den 1950er und 1960er Jahren. Schwerpunkte innerhalb der behandelten Themen bilden die Bereiche Volkslied, populäre Erzählstoffe, Bräuche im Jahres- und Lebenslauf; aber auch Arbeitsalltag und Krisenzeiten wie Krieg, Flucht, Vertreibung und Neuanfang werden erinnert.

Das Tonarchiv erschließt sich dem Benutzer über drei Regesten: nach numerus currens, nach Herkunftslandschaften der Befragten und nach Aufnahmegebieten. Von einigen Ortschaften sind Bestandsaufnahmen in Katalogform erschienen, in denen die inhaltliche Erschließung der Tonband- signaturen nach volkskundlichen Sachge- bieten erfolgte. Eine zusätzliche Dokumen- tation zu den Tonbändern ist durch die Gewährspersonen-Kartei gegeben.

Die aus der Tonbanderschließung durch Transkription und Systematisierung resultierenden Archivdokumente sind als Nachschriften- Kartei der Liedbelege (Texte und Melodien) zum einen nach laufender Nummer, zum anderen nach Gattungen (Balladen, Legendenlieder, Liebeslieder usw.) geordnet. Karteien mit Liedtext- und Melodie-Incipits erleichtern darüber hinaus den Zugang.

Johannes Künzig
und die "Wolfsberger Sängerinnen", Margarete Tremmel
und Veronika Kestner, Reschitza/Rumänisches Banat 1969

Unsere Partnereinrichtungen:

Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde

Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg

Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm