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Forschungsregionen

Gemäß § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) haben wissenschaftliche Einrichtungen wie das IVDE das Kulturgut der Vertreibungsgebiete und die Vertreibung und die Eingliederung der Vertriebenen zu erforschen. Damit kommen zum einen die Vertreibungs- und Umsiedlungsgebiete, wie sie sich aus § 1, Abs. 2, Ziffer 3 BVFG ergeben, als Forschungsregionen in Frage. Dies sind:

  • die nicht zur Bundesrepublik Deutschland gehörenden ehemaligen deutschen Ostgebiete in den Grenzen des Deutschen Reichs vom 31.12.1937,
  • Danzig
  • Estland
  • Lettland
  • Litauen
  • Nachfolgestaaten der Sowjetunion (z.B. Russland, Kasachstan, Ukraine, Kirgisistan)
  • Polen
  • Tschechische Republik
  • Slowakei
  • Ungarn
  • Rumänien
  • Bulgarien
  • Nachfolgestaaten der Volksrepublik Jugoslawien (z.B. Serbien, Kroatien)
  • Albanien
  • China

Zum anderen gehören zu den Forschungsregionen auch die Gebiete, in denen sich die Vertriebenen eingegliedert haben:

  • Bundesrepublik Deutschland
  • andere Länder (z.B. Kanada, USA, Argentinien, Österreich, Frankreich).

Neben diesen allgemeinen Forschungsregionen ergibt sich eine Auflistung der aktuell beforschten Regionen aus den jeweiligen Projekten der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Zur Vermeidung der Fehler der wissenschaftlich überholten Sprachinsel-Volkskunde sind nicht die Deutschen isoliert zu untersuchen, sondern vielmehr die Interdependenzen zwischen den Ethnien gleich stark in die Forschung einzubeziehen. Dies heißt geografisch, dass sich der wissenschaftliche Blick über die jeweiligen Wohnorte mit deutscher Bevölkerung auf die Regionen, in denen sie gewohnt haben oder noch wohnen, zu richten hat.




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